Emo Roadtrip
Bezug nehmend auf Torstens Artikel, mal ein kleiner, nicht ganz ernst zu nehmender Beitrag…
Bezug nehmend auf Torstens Artikel, mal ein kleiner, nicht ganz ernst zu nehmender Beitrag…
Wir freuen uns sehr, in einem aktuellen Artikel bei jetzt.de, der Jugendseite der Süddeutschen Zeitung, zusammen mit anderen Münchner Blogs empfohlen zu werden.
Es ist ein Happening, der CD-Kauf. Ganz klar. Irgendwo hat man ein Lied gehört. Auf mySpace ein bisschen mehr in die Musik der Band reingehört. Hier mal ein Artikelchen drüber gelesen. Dort lief es nochmal im Radio. Gesehen, dass die Band wirklich cool ist, weil sie auch in den britischen Charts in den Top 10 ist. Diese und weitere Puzzleteilchen ergeben irgendwann das Gesamtbild: Die CD muss ich haben.
Wie Roxy Music schon so schön sang, sollte man einfach nicht damit aufhören. Allerdings hat es auch seine Vorzüge, ein gepflegtes Bio-Schnitzel aus der Südstadt zu ordern und es sich einfach mal gemütlich gut gehen zu lassen und den ausgefallenen Ideen des Dj´s zuzuhören. Das kann entspannt sein, aber auch treibend. Psychedelisch bis verträumt. Ab- bis durchgedreht.
Ian Curtis hat die Kontrolle verloren: Am 18. Mai 1980 hat sich der erst 23-jährige Sänger von Joy Division in seiner Wohnung erhängt. Hat seine Frau Deborah und seine damals einjährige Tochter Natalie, seine Band und seine Geliebte Annik zurückgelassen.
Gemütlich siehts aus auf unserer Seite. Schöne Tapete und davor das Radio von Oma. Aber so heimelig wie auf den ersten Blick sind wir nicht. Vielmehr: abgebrühte Geschäftemacher, die sich ihre Besucher erkaufen wollen. Mit einem Gewinnspiel.
Mann, das hört sich hochtrabend an. Aber eine (zumindest pseudo-) wissenschaftliche Intervention ist dann doch mal angebracht angesichts des Umstands, dass Emo immer mehr zum Inbegriff und Symbol für schwarz gekleidete, regelrecht lustvoll depressive Teenager verkommt. Ja, Emo ist häufig melancholisch. Aber nein, es ist keine Selbstmord-Musik.