Können wir uns einigen? “Heureka” von Tomte
“Hinter all diesen Fenstern” von Tomte war mein Rettungsanker im Jahr 2003, aber 2006 war dann mit “Buchstaben über der Stadt” alles etwas schal geworden. Zugegeben, nach wie vor tolle Songs wie “Ich sang die ganze Zeit von Dir”, “New York” oder “Was den Himmel erhellt” … aber irgendwie nicht mehr die große Offenbarung. Und die überbordende Positivität des werten Herrn Uhlmann, die ich an und für sich sehr schätze, war ein klein wenig zuviel des Guten geworden.



… ist, wie man weiß, die kleine Schwester von „Scheiße“. Nun, so schlimm ist es nicht mit dem neuen Death-Cab-for-Cutie-Album Narrow Stairs. Aber dennoch will mir auch nach einigen CD-Durchgängen kein wesentlich euphorischeres Attribut einfallen.
Das zweite Album der stilbewussten Briten
Geiler Einstieg: Gilt Complex. Das erste Stück auf der neuen Platte der Sons & Daughters hat einen extrem hohen Wiedererkennungswert. Es fängt an mit purem Klacken von Sonstwas; Einsatz der Gitarre; des Schlagzeugs; Bass; Stimme. Ein perfekter Einstieg für ein Album. DIE perfekte Single. Ob man das Lied nun bereits kennt oder zum ersten Mal hört. Es geht einem in den Kopf, in die Beine. Wer dem aktuellen Brit-Indie-Rock auch nur ein bisschen was abgewinnen kann, wird von diesem Lied quasi gezwungen, sich zu bewegen. Nicken, Ganzkörperwackeln, Durchs-Zimmer-Springen. Was auch immer. Auch der Rest der CD vermag es, einen auf die Tanzfläche zu locken. Durchweg kräftige Rhythmen. Kaum eine ruhige Stelle.
Neues aus Portland, Oregon: