blur 2.0 - Britpop’s finest haben sich wieder gefunden
Das Hin und Her haben Blurfans nun ja schon seit einigen Jahren zu ertragen.
Denn immer wieder wechselten sich ominöse Meldung vom Streit zwischen Damon Albarn und Graham Coxon ab mit Gerüchten über eine Wiedervereinigung. Doch auf Dauer legten sich die Hoffnung. Blur schien Geschichte zu sein. Doch seit heute ist alles anders.
“Hinter all diesen Fenstern” von Tomte war mein Rettungsanker im Jahr 2003, aber 2006 war dann mit “Buchstaben über der Stadt” alles etwas schal geworden. Zugegeben, nach wie vor tolle Songs wie “Ich sang die ganze Zeit von Dir”, “New York” oder “Was den Himmel erhellt” … aber irgendwie nicht mehr die große Offenbarung. Und die überbordende Positivität des werten Herrn Uhlmann, die ich an und für sich sehr schätze, war ein klein wenig zuviel des Guten geworden.
Man nehme:


… ist, wie man weiß, die kleine Schwester von „Scheiße“. Nun, so schlimm ist es nicht mit dem neuen Death-Cab-for-Cutie-Album Narrow Stairs. Aber dennoch will mir auch nach einigen CD-Durchgängen kein wesentlich euphorischeres Attribut einfallen.
Teppichgeschäfte können betäubend langweilig sein. Vor allem, wenn man ein neunjähriges Mädchen ist. Genauso ging es mir vor vielen Jahren: Meine Eltern stöberten in dem nicht enden wollenden Sortiment gähnend langweiliger Teppiche. Meine ältere Schwester zeigte auch schon fleißiges Interesse. Ich: nörgelte.